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Diese neun in der Schweiz basierten Unternehmen belasten mit ihren Geschäftspraktiken die Umwelt extrem. Sie profitieren von den tiefen Unternehmenssteuern und treiben mit ihrer Profitgier den Klimawandel voran. Ein Grossteil dieser Unternehmen beutet ausserdem Menschen in ärmeren Regionen der Welt aus.
Lies dir die Texte zu den Unternehmen durch und gib deine Stimme dem Unternehmen, welches deiner Meinung die Auszeichnung "Schmutzfink 2018" verdient.

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Glencore

Glencore ist das grösste Rohstoffhandeslunternehmen der Welt. Neben Steuermanipulation, Unterdrückung der Minenarbeitenden und Korruption hat das Unternmehmen wiederholt Handelsembargos der UN ignoriert und so von unterdrückerischen Regimes profitiert.

Der durch unsorgfältigen Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen kommt es bei Glencore-Minen immer wieder zu Umweltkatastrophen. Darunter leidet nicht nur die Natur, sondern auch die Bevölkerung der Bergbaugebiete.

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Vitol

Vitol gehört zu den Grössen des Energiehandels. Das in die „Paradise Papers“ verwickelte Unternehmen ist an mehreren Raffinerien (z.B. Cressier bei Neuchâtel), Ölfeldern, Gaskraftwerken und Pipelines beteiligt.

Neben dem Handel mit Energieressourcen beliefert Vitol kommerzielle Flughäfen und Militärflugplätze in aller Welt mit 5.7 Millionen Tonnen Kerosin pro Jahr und fördert damit die Flugindustrie und folglich den Klimawandel.

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Transocean

Transocean ist auf Tiefsee-Ölbohrungen spezialisiert und besitzt 136 Bohrplattformen und -schiffe.

Die Ölförderung zerstört wichtige Ökosysteme und treibt den Klimawandel voran.

Das Unternehmen war bisher in mehrere Umweltkatastrophen verwickelt und war mitverantwortlich für die Deepwater-Horizon-Ölpest im Golf von Mexiko 2010.

 

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VARO Energy

VARO Energy ist eins der grössten Mineralölunternehmen in Europa. Als Betreiber der Erdölraffinerie in Cressier (Kanton Neuchâtel) ist das Unternehmen verantowrtlich für die Verarbeitung von 165‘000 Barrels Rohöl am Tag. Wird der daraus entsehende Treibstoff verbrannt, setzt das ca. 25‘550 Tonnen CO2 frei.

Ausserdem betreibt das Unternehmen Tankspeicheranlagen in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und in der Schweiz.

 

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Gunvor

Gunvor ist in den Bereichen Ölhandel, -transport und -lagerung aktiv und ist an Ölterminals, und -pipelines beteiligt.

Gunvor ist eng mit der russischen Regierung verbandelt; Putin wurde schon mehrfach als Mitbesitzer des Unternehmens bezeichnet. Es besteht der Verdacht auf Korruption im Kongo und dem Unternehmen wird vorgeworfen den Ölpreis manipuliert zu haben.

Pro Tag verschiebt Gunvor 2.7 Millionen Barrel Öl. Dies entspricht bei der Verbrennung zur Energiegewinnung 855‘600 Tonnen CO2.

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Trafigura

Trafigura ist das drittgrösste Rohstoffhandelsunternehmen im Bereich Erdöl und das zweitgrösste im Bereich Nichteisenmetall.

2006 war das Unternehmen in den Probo-Koala-Skandal verwickelt, bei dem 500 Tonnen Giftmüll illegal aus Amsterdam exportiert und in der Elfenbeinküste billig entsorgt wurden. Zehn Leute starben an den Folgen der Gifte und zehntausende mussten wegen Atemproblemen behandelt werden.

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Mercuria Energy Group

Die Mercuria Energy Group ist eins der grössten Energiehanelsunternehmen der Welt. Pro Tag bewegt das Unternehmen ca. 1.5 Millionen Barrel Rohöl und Erdölprodukte.

Mercuria ist Mitbesitzerin mehrerer Ölfelder und –terminals, sowie Gaskraftwerke. Auch an Braunkohleabbau ist das Unternehmen beteiligt. Braunkohle gilt als schmutzigste Kohle, da sie vergleichsweise wenig Energie enthält und bei Abbau und Verbrennung starke negative Auswirkungen auf die Umwelt hat.

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Syngenta

Der Agrarchemiekonzern Syngenta entwickelt Pesti-, Herbi- und Fungizide, sowie Gentech-Saatgut. Viele Pflanzenschutzmittel des Unternehmens wurden in Europa verboten, da sie für Menschen hochgiftig sind, werden aber in anderen Teilen der Welt weiterhin eingesetzt.

Neben einer ausbeuterischen Strategie ist der Konzern mitverantwortlich für den traurigen Erfolg von Monokulkturen.Diese zerstören wertvolle Ökosysteme und schaden der Artenvielfalt.

 

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Bayer

Im Sommer diesen Jahres hat Bayer, ein Chemie- und Pharmakonzern, das Agrarchemieunternehmen Monsanto gekauft. Dieses entwickelte das Herbizid Glyphosat.

Bei diesem gibt es die begründete Annahme, dass es Krebserregend wirkt. Sicher ist, dass durch die Entwicklung und Verberitung dieses Mittels Monokulturen gefördert werden und dadurch die Artenvielfalt und wichtige Ökosysteme leiden.